Im Rahmen unserer Mitwirkung in der Kampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallsversicherung “Gewalt angehen!” war Notfallsanitäter und Rettungswacheneleiter Daniel schon eines der Kampagnengesichter, die bundesweit auf Plakaten digitalen Portalen und online für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften zu sehen waren. Dies sorgte auch bei der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner für Aufmerksamkeit und Interesse. Auf Einladung der Bundestagspräsidentin besuchten Daniel Schon und Philipp Köhler diese in ihrem Büro in Berlin. Gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Stephan Fasshauer, tauschten sie sich mit Julia Klöckner darüber aus, wie sich die Situation von Einsatzkräften und Beschäftigten im öffentlichen dienst in den letzten Jahren verändert hat.

“Die Anspruchshaltung der Bevölkerung ist höher geworden und der Ton deutlich rauer” bemerkt Daniel Schon im Gespräch. Der Leiter der DRK-Rettungswache in Idar-Oberstein engagiert sich bereits seit drei Jahren in der DGUV Kampagne und wirbt dort für ein besseres Miteinander, gegenseitiges Verständnis und mehr Respekt gegenüber Rettungskräften.

Philipp Köhler, Leiter Unternehmenskommunikation im DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe merkt an, dass die Situation bundesweit sicher unterschiedlich sei, es aber durchaus mehr Meldungen über unpassendes Verhalten von Menschen gegenüber Mitarbeitenden des Rettungsdienstes komme.
“Es ist wichtig, dass wir unsere Mitarbeitenden fit für solch herausfordernde Situationen machen. Hier sind wir mit dem Schulungskonzept des von uns mitgegründeten Vereins “HELFER sind TABU e.V.” auf einem guten Weg.
Dr. Stephan Fasshauer, ist die Kampagne der DGUV ein besonderes Anliegen. Daher möchte er künftig für noch mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema sorgen – ganz im sinne der Bundestagspräsidentin, die bereits ihre Unterstützung zugesagt hat.
“Wer hilft, verdient Respekt und wirksamen Schutz Die Bundesregierung plant daher deutlich höhere Strafen für Angriffe gegen Rettungs- und Einsatz Kräfte sowie medizinisches Personal.” stellt Julia Klöckner klar.
Für die Zukunft ist eine weitere und vielleicht noch praxisnahere Zusammenarbeit zwischen dem DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe und der DGUV geplant.
Weitere Informationen zu Kampagne #GewaltAngehen finden sich unter https://www.dguv.de/gewalt-angehen/
