Das Team der DRK-Rettungswache Ingelheim ist seit einigen Wochen mit einem neuen Rettungswagen unterwegs. Nachdem das Vorgängerfahrzeug in den verdienten Ruhestand verabschiedet wurde, steht den Notfallsanitätern und Rettungssanitätern nun ein topmodernes Arbeitsgerät zur Verfügung.
Das dem einheitlichen Fahrzeugkonzept des Landes Rheinland-Pfalz entsprechende Einsatzfahrzeug wiegt 4.1t und ist auf Basis eines Mercedes Sprinter aufgebaut und verfügt über 190 PS aus einem effizienten Mercedes 419 CDI Motor. Ausgestattet mit Navigationssystem, Standheizung, Klimaanlage, Daten- und Digitalfunk und vielen Fahrsicherheitssystemen, lässt das Cockpit des Fahrzeugs keine Wünsche offen.



“Die Kolleginnen und Kollegen sind begeistert von ihrem neuen Arbeitsplatz. Wenn man viele Stunden im Fahrzeug verbringt, ist es wichtig, dass man sich auf die Technik verlassen kann – gerade, wenn Patienten in kritischen Situationen darin von uns versorgt werden müssen. Dann kommt es auf Sicherheit, Ergonomie und moderne Ausstattung an – und genau das bietet das neue Fahrzeug. Ein gewisser Komfort bei den Fahreigenschaften in Verbindung mit Fahrsicherheit darf natürlich auch nicht fehlen.” erläutert Thorsten Blos, Rettungswachenleiter der DRK-Rettungswache Ingelheim die Bedeutung des neuen Fahrzeugs.

Gleiches gilt auch für die Ausstattung im Patientenraum. hier finden sich modernste Medizingeräte wie eine Überwachungseinheit mit Defibrillator, ein Beatmungsgerät, Medikamente und diverse Notfallmaterialien. Für einen schnellen Zugriff am Einsatzort, sind Notfallrucksack und Sauerstofftasche direkt an der Seitentür platziert und so schnell am Einsatzort entnehmbar. Die großen Medizingeräte sind sicher auf sogenannten Airlinerschienen verlastet. Dies sorgt für die Möglichkeit einer flexiblen Geräteanordnung bei gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit. Alle Halterungen wurden seitens des Aufbauherstellers zuvor crashgetestet, um sowohl Patienten, als auch den Einsatzkräften größtmögliche Sicherheit zu bieten. Die selbstaufrichtende elektrohydraulische Trage vom Typ STRYKER PowerPro XT entlastet im Einsatz die Mitarbeitenden und bietet ein großes Stück Ergonomie. Zu weiteren Ausstattung des Rettungswagens gehört die telemedizinische Anbindung an das Telenotarztsystem des Landes Rheinland-Pfalz. So können sich Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Einsatz ärztliche Unterstützung einholen, sofern ein Notarzt nicht verfügbar ist oder nicht direkt vor Ort benötigt wird. Grundsätzlich übernehmen Notfallsanitäter heutzutage viele ärztliche Maßnahmen, welche sie in der dreijährigen Berufsausbildung erlernt haben. Möglich macht dies die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, wenn ein Patient in Lebensgefahr schwebt oder schwere gesundheitliche Schäden zu erwarten sind und kein Arzt vor Ort ist.
“Wir wünschen den Kollegen stets eine gesunde Rückkehr aus dem Einsatz und freuen uns, dass wir eine solch moderne Ausstattung ermöglichen können.” resümiert Michael Kurz, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe.
